antifa velbert – unsere solidarität gegen eure repression


Wuppertaler Neonazis nerven bei Kundgebung vorm Amtsgericht

Vor dem Velberter Amtsgericht fand gestern, Dienstag 24. Mai 2011, ein Prozess gegen einen Teilnehmer der Gegenaktionen gegen eine Neonazi-Demonstration im vergangenen Jahr statt, die damals maßgeblich von den Nationalen Sozialisten Wuppertal, der NPD Düsseldorf/Mettmann und dem Neonazi Axel Reitz vorangetrieben wurde.

Wuppertals Pech-Marie im Gespräch mit der Polizei

Angeklagt war ein junger Antifaschist und Demo-Teilnehmer, der auf der Demonstration willkürlich angezeigt wurde, während nur wenige Meter von ihm entfernt die Neonazis mit zutiefst menschenverachtenden Parolen auf sich aufmerksam machen durften. 10 Antifaschist_Innen solidarisierten sich mit Transparenten und Fahnen vor dem Gerichtsgebäude.

Kevin Koch, Marie Leder und ihr Jetzt-ist-auch-er-mal-dran-Freund Tim Schulze-Oben sowie weitere 3 Vollidioten aus dem Raum Wuppertal/Düsseldorf, die gestern Abend am Wuppertaler Hauptbahnhof fünf Personen noch mit einem Messer bedrohten, leisteten ebenfalls ihre Solidarität, schwänzten die Schule, die Ausbildung und die Arbeitslosigkeit um um 9 Uhr morgens im Nieselregen und von Polizisten beschützt schlechte Fotos zu schießen, sich im Velberter Stadtpark zu verlaufen und stundenlang mit dem Zug umherzufahren.

Alles in Allem war es eine in sich seltsame Situation: Da wird im Gericht einem jungen Menschen vorgeworfen dass er sich vermummt hat. Sinn und Zweck dieser Vermummung ist der Schutz vor Repressionen und Gewaltakten der gewaltbereiten Naziszene – und vor diesem Gericht warten genau diese Nazis und machen, geschützt von der Polizei, genau das, wovor mensch sich zu schützen versucht. Eine peinliche vorstellung im doppelten Sinne. Peinlich für die Velberter Polizei, die mit fast 30 eingesetzten Beamten nicht in der Lage war die angemeldete Kundgebung gegenüber diesem lächerlichen Grüppchen Nazis zu schützen. Peinlich auch für die stolzen Kameraden, die sich ängstlich hinter der Polizei versteckten und ihre weibliche Begleitung zum Fotografieren vorschickten. Abschließend möchten wir noch unsere Belustigung darüber zum Ausdruck bringen, dass sich in rechten Blogs über die geringe Teilnehmerzahl ausgelassen wird.

Lieber Nationaler Widerstand: Die Antifa ist Dienstag morgens um diese Zeit arbeiten, um eure Sozialhilfe zu verdienen.

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